fbpx

Es gibt eine Menge Flirttipps und Tricks. Mir fällt ja für jede Gelegenheit etwas ein, aber das was meine Freundin Lea gemacht hat, schlägt alles.
Sie ist sehr sehr einfallsreich wenn es um eines der spannendsten Themen der Welt geht:
(Nein, ich meine nicht Mode…) Natürlich MÄNNER!

Lea sucht immer noch nach dem Richtigen. Nachdem sie mit Tim so ihre Herausforderungen hat, hat sie beschlossen sich trotzdem nebenbei nach etwas Besserem umzusehen. Immerhin tut er das ja auch! Lese hier Teil 1.

Lea weiß jetzt auch ganz klar was sie will, seit ihr Tim gezeigt hat was sie nicht will. Tim ist zwar beruflich sehr erfolgreich, aber vollkommen neben der Spur wenn es um Bildung geht. Er kann Aktienkurse lesen und das Wirtschaftsblatt.
Aber Goethe und Mozart sind für ihn bloß zwei Tote, die irgendwo in ihren Vornamen beide Wolfgang heißen. Ende der Durchsage. Oder kann man von deren Nachlass noch
Aktien kaufen und Profit daraus machen?

Das war zermürbend für Lea, denn sie liebt Kunst und Kultur. Sie liebt es ins Theater zu gehen, Vernissagen zu besuchen und hin und wieder schleicht sie sich in eine Philosophie Vorlesung an der Universität um ein wenig Intellektuellen-Luft zu schnuppern.

Diese Ausflüge an die Universität liebt Lea. Sie hat herausgefunden, dass es gerade in den großen Vorlesungen der stark besuchten Studienrichtungen wie Medizin, Philosophie, Publizistik oder Psychologie niemandem auffällt wenn sich eine Nichtstudierende in den Hörsaal setzt. Sie geniesst es dort Neues zu lernen und ihre Allgemeinbildung zu erweitern.

Irgendwann in einer Medizinvorlesung über „Biophysik: Elektromagnetische Felder und Wellen“ fiel ihr auf, dass einige gutaussehende Männer im Hörsaal saßen. Lea begann sich umzusehen, ließ ihren Blick über die Gesichter der jungen Mediziner
schweifen, scannte sie Reihe für Reihe ab. So verführst du richtig im Alltag, klicke hier.

Da war einiges an gutem Material dabei. Ja, manche waren sehr jung, aber nicht alle.
Nicht jeder beginnt mit 19 zu studieren, manche waren schon Anfang 30 und der ca. 45 jährige Vortragende war auch nicht von schlechten Eltern.
Lea hatte eine Erkenntnis. Hier konnte sie jemanden kennenlernen, der etwas im Köpfchen hat. Hier müsste es doch einfach sein mit jemandem ins Gespräch zu kommen.
Wie haben wir das in unserer Studienzeit gemacht? Zum Beispiel nach einem Skriptum gefragt, um es zu kopieren.

Lea bemerkt beim Verlassen des Saales neben sich einen interessanten dunkelhaarigen Mann, Alter ca. 30. Ein wenig jünger als sie, aber wen interessiert’s.
Sie fragt: „Kann ich von dir das Vorlesungsskriptum kopieren?“

Er sieht sie befremdlich an und runzelt die Stirn. „Kopieren?“ fragt er und Lea ahnt, dass sie einen Fauxpas begangen haben könnte, „Warum verwendest du nicht den Download im Uniforum?“
Lea könnte im Boden versinken. Stimmt, kopieren war gestern, damals in den 90ern. Heute heißt das Download.
Verkümmert da nicht das soziale Miteinander?
Ne, wir haben ja Facebook…… Hier findest Du Flirttipps für Facebook.

Lea richtet sich innerlich wieder auf. Eine Niederlage ist keine Niederlage.
Sie braucht etwas Neues, irgendwie muss sie auffallen und mit einem der gutaussehenden
Intellektuellen ins Gespräch kommen. Lea ist kreativ und plant ein neues Experiment.
Dazu braucht sie nur roten Lippenstift, eine Lesebrille und ein Buch mit einem beeindruckenden Titel.

Eine Woche später sieht man Lea auf einer Holzbank vor dem Hörsaal einer Philosophievorlesung sitzen. Dezent gekleidet, schwarze Lesebrille, roter Lippenstift und in ihren Händen: Baruch de Spinoza „Die Ethik“.

Lea weiß, dass ein klein wenig Rot, egal ob auf Nägeln, Lippen oder in der Kleidung, die Aufmerksamkeit der Männer erhöht. Es darf nur nicht zu viel sein. Schöner roter Lippenstift geht immer. Die Brille dazu passt perfekt, die Haare hat sie zu einem schönen Knoten zusammengesteckt.

Sie saß mit aufrechter Körperhaltung und einem Lächeln auf den Lippen da, während sie in gewohnter Speedreading Manier, die Seiten mit ihren Augen überflog und regelmässig alle 12 Sekunden umblätterte. Das sieht von außen, für Normalleser faszinierend aus. Jemand fliegt über die Seiten. Lea verlor sich fast in dem Buch bis sie plötzlich durch den Duft eines teuren, herben Männerparfums aus ihrer Lesetrance gerissen wurde.

Sie hob ihren Blick und sah genau in die Augen eines gepflegten, attraktiven Mannes.
Attraktivitätsskala: ca eine 8
Alter: 40 +
Hände: Gepflegt, kein Ehering
Status: Beute!

Lea reagierte instinktiv richtig:
Lächeln, Blickkontakt 3 Sekunden halten, wegsehen.
Dann noch einmal hinsehen.
Er sah sie immer noch an.
Lea, als alter Flirtprofi, lächelt wieder und TRICK 17: zieht die Augenbrauen hoch.

ER lächelt zurück und meint: „Sie lesen aber schnell!“
Lea freut sich, ihr Plan hat funktioniert.
„Ja das ist Speedreading. Das habe ich letztes Jahr gelernt und seit dem wende ich
es regelmässig an. Das macht richtig Spaß.“
„Speedreading?“ fragt er, „davon habe ich schon gehört, aber ich habe es nie probiert.
Ist es schwer zu erlernen?“
Lea antwortet ( und darauf hat sie nur gewartet), „Ne, das ist ganz einfach.
Das könnten Sie in wenigen Stunden lernen. Ich hab das einer Freundin an
einem Nachmittag beigebracht.“
„Wissen Sie was, jetzt bin ich aber neugierig geworden. Ich muss jetzt eine Vorlesung halten, aber was halten Sie davon, wenn ich Sie danach auf einen Kaffee einlade und Sie mir ein wenig über das Speedreading erzählen?“

Lea hat ein Date mit dem Philosophieprofessor. Besser geht es ja garnicht, denkt sie sich. Trick 17 hat gewirkt.

Lea fasst innerlich zusammen; um erfolgreich zu flirten braucht man:

+ etwas um Aufmerksamkeit zu erregen und sich von der Masse abzuheben
+ ein bißchen Rot
+ ein schönes Lächeln
+ Augenkontakt
+ Augenbrauen im richtigen Moment hochziehen
+ einen guten Plan

So, Phase 1, 2 und 3 wären gemeistert. Das erste Date wird einfach.

Leas Trick 17 kann man jederzeit und überall anwenden.

Sie trifft sich jetzt mal mit dem Professor. Sollte es nichts werden, dann macht
sie weiter mit Trick 17 ( oder 18…wir werden sehen…)

Hier kommst Du zu Miss P TV!

xoxo Miss P

Share This